Rasenpflegegeräte

Der Rasenmäher mit Fangkorb sollte der Rasenfläche angemessen gewählt werden. Motormäher lohnen nur bei großen Flächen. Für schwer erreichbare Stellen benötigt man einen Kantenschneider (Hand- oder Motorgerät). Rasenmäher lassen sich in drei Hauptgruppen aufteilen: Spindelmäher, bei denen eine in Laufrichtung rotierende Spindel die Halme am unteren, feststehenden Messer wie eine Schere abschneidet, leistungsstarke Sichelmäher für Flächen ab 150 m², bei denen ein nach unten weisendes, waagerecht um eine Achse rotierendes Messer die Halme abschlägt, sowie benzinbetriebene Balkenmäher, bei denen sich ein starres Messerblatt mit scharfen Zinken an einem quer zur Laufrichtung stehenden Balken hin- und herbewegt. Diese eignen sich jedoch nur für einen sporadischen Einsatz. Praktisch ist auch eine Mulchvorrichtung, die den Rasenschnitt so klein häckselt, dass er zwischen die Graspflanzen fällt. So sparen Sie einen Großteil des teuren Düngers ein (die entzogenen Nährstoffe werden zurückgeführt), sorgen für eine gute Bodenstruktur in der Rasenfläche, so dass Unkraut und Moos keine Chance haben und brauchen sich nicht um das Mähgut zu kümmern. Wer eine besonders große Fläche zu mähen hat, sollte über die Anschaffung eines Aufsitzmähers nachdenken. Gebrauchsrasen im Frühling, Herbst und bei extremer Trockenheit auf 30 mm schneiden, im Sommer auf 25 mm. Zierrasen, der nur selten betreten wird, im Frühling, Herbst und bei extremer Trockenheit auf 18-20 mm schneiden, im Sommer auf 12 mm. Zierrasen muß häufiger gemäht werden als Gebrauchsrasen.